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19.05.2019Bundesliga

Presseschau: „Bayers irre Berlin-Party“

Respekt und Anerkennung für einen starken Auftritt in Berlin und eine beeindruckende Rückrunde zollten der Werkself auch die Medien. Wir haben einige Pressestimmen gesammelt.
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Die Bild am Sonntag schreibt: „Punktlandung für die Champions League! Bayer Leverkusen gewinnt 5:1 in Berlin, steht pünktlich zum Saisonende zum ersten Mal auf Platz vier. … Leverkusen-Trainer Peter Bosz (55) holte seit seinem Amtsantritt im Winter 34 Punkte, allein 13 in den letzten fünf Spielen.“

Im Express heißt es: „So hat man Profis und Fans von Bayer Leverkusen lange nicht mehr gesehen: Ausgelassen hüpften und sprangen die Werkself-Kicker im riesigen Olympiastadion vor den mitgereisten Fans und feierten den Einzug in die Königsklasse. … Matchwinner bei der Werkself war Lucas Alario. Der Argentinier - in dieser Saison lange Edelreservist - blühte im Saison-Endspurt förmlich auf. Auch diesmal schlug er zu - und zwar gleich dreimal!“

Die Rheinische Post (online) beschreibt die Stimmung bei Bayer 04 nach dem Schlusspfiff: „Die erste Champions-League-Qualifikation seit 2016 ließ nicht nur die Herzen der Bayer-Fans höher schlagen. Auch Spieler und Verantwortliche aus Leverkusen feierten die erfolgreiche Aufholjagd in der Rückrunde, die mit einem 5:1 in Berlin einen passenden Abschluss fand, gebührend. Geschäftsführer Fernando Carro lief mit einer Flasche bayrischem Bier in der Hand durch die Katakomben des Berliner Olympiastadions und herzte gefühlt jeden, der ihm über den Weg lief. Sportdirektor Simon Rolfes lag zu diesem Zeitpunkt bereits im Pool in der Kabine – nassgemacht von den Spielern, die sich nicht hatten nehmen lassen, ihren Sportdirektor in die feucht-fröhlichen Feierlichkeiten einzubeziehen. Dass die Werkself Borussia Mönchengladbach am letzten Spieltag noch überholt und die Königsklasse erreicht, war vor wenigen Wochen kaum vorstellbar. Nach 28 Partien betrug der Rückstand auf die Champions-League-Plätze zehn Punkte. Doch die Mannschaft ließ sich auch von einer drei Spiele andauernden Niederlagenserie nicht vom Weg abbringen - und gewann fünf ihrer letzten sechs Partien.“

Der Kölner Stadt-Anzeiger hält fest: „Bayer 04 lieferte eine insgesamt starke Leistung in einem immens wichtigen Spiel. Der Druck auf die Mannschaft von Trainer Peter Bosz war groß, doch die Werkself wusste damit umzugehen. Eine defensiv insgesamt sichere sowie offensiv konzentrierte und effektive Leistung sorgte am Ende für einen verdienten Sieg.“

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ist zu lesen: „Am Ende hatte Bayer Leverkusen leichtes Spiel. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz, die nach dem Ende der Hinrunde noch auf Platz neun gestanden hatte, erreichte durch einen hochverdienten 5:1-Sieg bei Hertha BSC Berlin auf den letzten Drücker als Tabellenvierter noch die Champions League.“

Die Frankfurter Rundschau hebt hervor: „Leverkusen stand vor der Partie in Berlin während der gesamten Saison kein einziges Mal auf einem Champions-League-Platz. Nun schubste Bayer (58 Punkte ) am letzten Bundesliga-Spieltag Borussia Mönchengladbach (55) aus der Königsklasse. Chefcoach Bosz, der erst zu Jahresbeginn die Werkself übernommen hatte, entfachte bei Bayer ein neues Feuer.“

Die Berliner Zeitungen legen ihren Fokus natürlich vor allem auf Hertha BSC. Die BZ am Sonntag schreibt: „Gut, dass es in diesem Spiel für Hertha sportlich um nichts mehr ging. … 5:1 putzt Leverkusen die Berliner vor 59287 Fans im Olympiastadion und sichert sich damit die Champions League. Bayer gab sofort mehr Gas und führte nach 27 Minuten durch Havertz. Die Stimmung im Stadion war trotzdem super. Die Fans feierten ja den scheidenden Trainer Dardai - da störte das Spiel nicht weiter.“

Der Berliner Kurier fasst zusammen: „Erst gab es die übliche Saisonabschlussklatsche und dann den großen Applaus! Hertha BSC verliert am letzten Spieltag das Heimspiel gegen Leverkusen mit 1:5 (1:2). Doch das war an diesem Tag völlig nebensächlich. Es war die große Abschiedsshow von Trainer Pal Dardai und Fabian Lustenberger.“

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