Mottenkiste: Sechs Tore in einer Halbzeit

Am 23. August 1953 pilgern 14.000 Zuschauer in das Stadion Am Stadtpark. Am 2. Spieltag der 1. Oberliga West empfängt Bayer 04 den 1. FC Köln. Leverkusen hat den Saisonstart mit einem 0:4 bei Preußen Münster in den Sand gesetzt und steht in diesem Spiel schon unter Druck.
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Eine gute Abwehrleistung in der ersten Halbzeit beschert der Werkself ein zufriedenstellendes 0:0 gegen den Favoriten von der anderen Rheinseite. Die ohne ihre Starspieler Hans Schäfer und Jupp Röhrig angetreten Kölner sind über das ganze Spiel die bessere Mannschaft, aber eine aufopferungsvoll kämpfende Bayer-Elf geht kurz nach dem Wiederanpfiff durch Mittelstürmer Fritz Tiede mit 1:0 in Führung. Allerdings antwortet der FC postwendend. In der 53. Minute trifft Georg Stollenwerk zum Ausgleich und bringt seine Mannschaft mit zwei weiteren Treffern mit 3:1 in Führung. Dieser Hattrick beeindruckt die Bayer 04-Mannschaft aber keineswegs. Postwendend gelingt durch Linksaußen Hans Schultz der Anschlusstreffer. Und noch ist eine Viertelstunde Zeit, um den Ausgleich zu erzielen.

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Plötzlich rollt Angriffswelle auf Angriffswelle auf das Kölner Tor. In der letzten Minute stürmt Rechtsaußen Waldemar Langwagen über seine Seite und flankt scharf vor das Tor. Diese Flanke versucht FC-Spieler Stefan Langen abzuwehren, aber zum Entsetzen der Kölner und zum grenzenlosen Jubel der Leverkusener lenkt er den Ball ins eigene Netz. So kommt es zu einer glücklichen, aber letztlich nicht unverdienten Punkteteilung.

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