Aus Leverkusen ist eine wahre Invasion angekündigt, und die unaufhörlich hinausrollenden Straßenbahnen kriegen die Massen kaum bewältigt. Bei Anpfiff sind um die 30.000 Zuschauer im Stadion, davon mindestens 5.000 aus Leverkusen. Der 1. FC Köln nimmt sofort das Heft in die Hand und erspielt sich einen klaren Feldvorteil. Frenetisch angefeuert, erspielen sich die Gastgeber Chance auf Chance, doch die Leverkusener Abwehr um Habets und Frömmel wehrt sich mit Torhüter Mutz tapfer.
Erst ab der 30. Minute kommt Bayer 04 zu gelegentlichen Angriffen und geht in der 33. Minute durch einen platzierten Flachschuss von Emil „Bubi“ Becks mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später hämmert derselbe Spieler den Ball an die Unterkante des Kölner Tores – die Leverkusener Führung zur Halbzeit ist nicht unverdient.
In der zweiten Hälfte spürt man in den ersten Minuten den großen Willen der Kölner, den Ausgleich zu schießen. Aber sie werden durch ihren eigenen Verteidiger Langen mit einem zu scharfen Rückpass, den Kölns Torhüter de Munck nicht mehr erreichen kann, jäh gestoppt.
Dieses 2:0 verteidigt die Bayer-Mannschaft mit Mann und Maus und geht am Ende verdient als Sieger vom Platz. Der Neuling belegt den zweiten Tabellenrang hinter Rot-Weiß Essen.
Hier für alle Nostalgiker die Aufstellungen der beiden Mannschaften:
Köln: de Munck – Langen, Graf, Mebus, Schütz, Gawliczek, Becker, Alexius, Schemmerling, Röhrig, Schäfer
Bayer 04: Mutz – Habets, Frömmel, Nußbaum, Röger, Dr. Wichelhaus, Brecht, Spikofski, Becks, Flohr, Wiorek
Willi Korth wird am 12. April 1955 in Essen geboren. Seine Jugendzeit verbringt er beim TuS Essen 81. Als er den Offiziellen von Schwarz-Weiß Essen auffällt, wechselt er zur Saison 1977/78 in die 2. Bundesliga Nord zum Uhlenkrug. Er bestreitet 24 Spiele und schießt ein Tor. Am Ende dieser Saison steigen die Essener Schwarz-Weißen ab.
Mehr zeigenRudolf „Rudi“ Völler wird am 13. April 1960 in Hanau geboren. Sein Vater nimmt den kleinen Rudi als Achtjährigen mit zum Training des TSV 1860 Hanau. In der beschaulichen hessischen Stadt am Main fällt er den Offenbacher Kickers auf. Aber Rudi beendet zuerst die Realschule und fängt eine Ausbildung zum Bürokaufmann an.
Mehr zeigenJean Pierre de Keyser wird am 13. April 1965 als Sohn eines in Spich stationierten belgischen Nato-Soldaten und einer deutschen Mutter in Köln geboren. Seinen Kindheitstraum, Tierarzt zu werden, verfolgt er zunächst in der Schule auch sehr konsequent. Doch der Fußball macht ihm einen Strich durch die Rechnung.
Mehr zeigenAm drittletzten Spieltag der Saison 1954/55 kommt es im Stadion Am Stadtpark zum großen Showdown – die Werkself empfängt den Zweitplatzierten SV Sodingen. Mit einem Sieg könnte Bayer 04 an den Sodingern vorbeiziehen und sich erstmals für die Entscheidungsspiele um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, sofern die letzten beiden Saisonspiele in der 1. Oberliga West ebenfalls gewonnen werden.
Mehr zeigenIm Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat April. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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